glossar

bildoptimierung
sinngemäß für: den qualitätseindruck eines fotos verbessern. die bildinformation jedes digitalfotos wird beeinflusst durch:
• elementare grundfunktionen der kamerasoftware wie weißabgleich, gammakorrektur, komprimierungsverfahren
• nicht zu verhindernde schärfeverluste in der verarbeitungskette, wie
• interpolationsverluste zwischen den pixeln (pixelinterpolation)
• interpolationsverluste innerhalb der pixel (manipulation an der farbe)
• automatische optimierung bei der bildfertigung
• manuelle optimierung bei der bildfertigung

corporate design
der begriff corporate design (cd) bzw. unternehmenserscheinung bezeichnet einen teilbereich der unternehmensidentität (corporate identity) und beinhaltet das gesamte erscheinungsbild eines unternehmens oder einer organisation. dazu gehören sowohl die gestaltung der kommunikationsmittel (firmenzeichen, geschäftspapiere, werbemittel, verpackungen, internetauftritt und andere) als auch das produktdesign. auch die architektur wird bei einem durchdachten corporate design mit einbezogen.

cover-design
das album cover soll:
• die ware durch ansprechende bilder anpreisen, weil auf den cds dafür selbst wenig platz ist.
• die künstlerischen ansprüche und vorstellungen der musiker visualisieren.
der covertext ist der beschreibende text zum inhalt einer cd, früher häufig mehrspaltig auf die rückseite des covers aufgedruckt. das cover wurde ein wichtiger teil der musikkultur. als marketing-instrument und ausdruck der absichten des künstlers wurden doppelt gefaltete cd-cover, oftmals mit den liedtexten, eigenständige kunstwerke.

dpma
deutsches patent- und markenamt

eintragungsverfahren
grundlage zur erlangung des markenschutzes durch eine registermarke ist ein antrag, der beim deutschen patent- und markenamt (dpma) einzureichen ist. dieser antrag muss angaben enthalten, die es erlauben, die identität des anmelders festzustellen, sowie eine wiedergabe der marke und eine angabe der waren oder dienstleistungen, für die die eintragung beantragt wird (§ 32 abs. 2 markeng, siehe markenklassifikation). ist der antrag mit den genannten angaben beim dpma eingegangen, so wird ein sogenannter anmeldetag begründet (§ 33 abs. 1 markeng). dieser anmeldetag bestimmt den zeitrang der anmeldung. dieser antrag kann zwar zunächst formlos eingereicht werden, jedoch verlangt das dpma die verwendung des entsprechenden formulars, das nachgereicht werden kann (§ 2 abs. 1 markenv). für den zeitrang kommt es jedoch auf den antrag, nicht auf das formular an. steht der anmeldetag der marke fest, so wird diese anmeldung veröffentlicht (§ 33 abs. 3 markeng).

folder
faltblätter

illustration
(v. lat. illustrare „erleuchten, erklären, preisen“; pl. illustrationen) bedeutet 'das einem text erläuternd beigegebene bild', unabhängig von dessen form oder spezifischer funktion.

leporello
ein leporello, auch faltbuch genannt, ist ein faltbares heft in form eines langen papier- oder kartonstreifens, der ziehharmonika-artig zusammengelegt ist. es wird vor allem für foto- und bilderserien, faltblätter und prospekte verwendet.

logo
ein unternehmenslogo kann aus einem oder mehreren buchstaben, einem bild oder auch aus einer kombination dieser elemente bestehen. nach anderer meinung besteht ein logo zwingend aus wort- und bildmarke, da es sich andernfalls lediglich um ein signet oder aber um die reine wortmarke handeln würde. gerade aus der kombination der beiden entsteht erst das logo. ein gutes unternehmenslogo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als identifikationsmerkmal für das gesamte unternehmen stehen.

logotype
die logotype ist eine spezielle drucktype, welche mindestens zwei schriftzeichen umfasst.

recherche
meint in diesem fall erkundigung beim dpma. das deutsches patent- und markenamt unterhält ein recherchesystem für patente und gebrauchsmuster, eines für marken und eines für geschmacksmuster.

reinzeichnung
eine reproduktionsfähige vorlage für den druck. sie enthält alle zu druckenden elemente oder zumindest platzhalter, in die andere druckvorlagen montiert werden können.

relaunch
(engl. =neustart, zusammengesetzt aus dem präfix re=wieder bzw. neu und dem nomen launch=start) beschreibt die einführung von direkt auf dem vorgänger aufbauenden nachfolgeprodukten, die meist dazu dienen soll, den abschwächenden absatz im reifestadium des produktlebenszyklus zu stabilisieren (erholung vom rückgang) oder einem solchen vorzubeugen.

roll-ups
steht für eine aufrollbare werbemaßnahme mit passender aufrollvorrichtung. bestehend aus gestell und halterungen für displays und ähnlichem.

satz
als satz bezeichnet man in einer druckerei, einem verlag o. ä. den arbeitsschritt, der durch ein technisches verfahren aus einer vorlage (einem text, grafiken, bildern usw.) eine drucktaugliche form herstellt. auch das produkt des setzvorgangs selbst wird als „satz“, die tätigkeit als „setzen“ bezeichnet.

typografie
der begriff typografie oder typographie (gr. τυπογραφία typographía, von τύπος týpos „schlag“, „abdruck“, „figur“, „typ“ und -grafie) lässt sich auf mehrere bereiche anwenden. im weiteren sinne bezieht sich die typografie auf die kunst des druckens, besonders des hochdrucks. in der medientheorie steht typografie für gedruckte schrift in abgrenzung zu handschrift (chirografie) und elektronischen sowie nicht literalen texten. vorrangig gilt die typografie heute jedoch als gestaltungsprozess, der mittels schrift, bildern, linien, flächen und typografischem raum auf druckwerke und elektronische medien angewendet wird. typografie umfasst nicht nur die gestaltung eines layouts und den entwurf von schriften. vielmehr kann man den begriff bis zur richtigen auswahl des papiers oder des einbands ausweiten. die gestalterischen merkmale des schriftsatzes einer druckseite unterteilt man in mikrotypografie und makrotypografie. die kunst des typografen besteht darin, diese gestaltungsmerkmale in geeigneter weise zu kombinieren.

vektorisierung
vektorgrafiken basieren anders als rastergrafiken nicht auf einem pixelraster, in dem jedem bildpunkt ein farbwert zugeordnet ist, sondern auf einer bildbeschreibung, die die objekte, aus denen das bild aufgebaut ist, exakt definiert. so kann beispielsweise ein kreis in einer vektorgrafik über lage des mittelpunktes, radius, linienstärke und farbe vollständig beschrieben werden; nur diese parameter werden gespeichert. im vergleich zu rastergrafiken lassen sich vektorgrafiken daher oft mit deutlich geringerem platzbedarf speichern.